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Sind wir auf dem Weg in eine "Klima-Diktatur"?

  • von Günther Birkenstock
  • 28 Jan., 2023

Elemente der Religionen auch in der Klimareligion zu finden - Fundamentalismus und Totalitarismus der Klimareligion

Sind wir auf dem Weg in eine Art „Klimadiktatur“? Der scheinbar alle anderen Themen überdeckende Glaube an den Klimawandel mit angeblich verheerenden Folgen für die Menschheit hat fatale Folgen für eine pluralistische, liberale und demokratisch organisierte Gesellschaft.

·        Klimaglaube als Ersatzreligion: In einer „gottlosen Gesellschaft“, in der die klassischen Bilder eines die Welt geschaffenen und erhaltenen Gottes schwinden, wird Platz gemacht für etwas anderes, denn ganz ohne ein Glaubenssystem scheint der Mensch nicht auskommen zu können. Auf der gesamten Welt haben sich unterschiedliche religiöse Überzeugungen entwickelt. Ich will versuchen, die gesamten Elemente hiervon kurz zu benennen und analog hierzu die parallelen Glaubens-Strukturen einer Klimareligion andeuten:

o  Glaubenssystem: Jede Religion basiert auf einer Sammlung von „Lehrsätzen“, die sich zu einem Glaubenssystem miteinander verbinden. In der katholischen Kirche wird dies Dogmen[1] genannt, die einen gewissen unumstößlichen Charakter haben. Bei der Klimareligion treten an die Stelle dieser Lehrsätze Überzeugungen der Klimawandel-Gläubigen, die in kurzen Thesen so beschrieben werden können:

§Der Mensch ist schuld am Klimawandel: Der Mensch gilt als der Verursacher der „globalen Erwärmung“, die durch die Verbrennung von fossilen Brennstoffen entsteht, wobei vermehrt CO2 ausgestoßen wird[2].

§Die Menschen müssen den Ausstoß von CO2 radikal reduzieren: Bei der monokausalen Betrachtungsweise – CO2 bewirkt die Temperaturanhebung – wird unterstellt, dass die anderen Faktoren (Sonne, kosmische Einflüsse, natürliche Schwankungen der Erdumlaufbahn um die Sonne, Pendelbewegung der Erdachse, Vulkanismus) keine (entscheidende) Rolle spielen. Deshalb muss der Mensch durch Energieeinsparung und Einführung so genannter „erneuerbarer Energien“ CO2 einsparen[3].

§Es droht der ökologische Kollaps: Zum Szenario einer Fortschreibung der bisherigen Lebensweise gehört der Glaube an ein Zusammenbruch der ökologischen Systeme mit Naturkatastrophen bis hin zu einem Massensterben[4].

o  Alleinvertretungsanspruch: Religiöse Systeme neigen zur Totalität, sie werden aufgrund der Geschlossenheit der Glaubenssätze zu scheinbar nicht hinterfragbaren Überzeugungen, die nicht nur keinen Widerspruch dulden, sondern darüber hinaus eine Ausstrahlung auf die Welt insgesamt haben. Es entsteht der Glaube, dass man allein im Besitz der Wahrheit sei, der so weit geht, dass nur dieser für richtig gehalten wird und er auch für andere, die die Glaubenssätze eigentlich nicht teilen, gültig sein soll. Daraus entsteht ein missionarischer Eifer, das eigene Glaubenssystem anderen nicht nur nahe zu bringen, sondern notfalls ihnen dieses aufzuzwingen[5]. Analog hierzu haben auch die Klima-Gläubigen den Anspruch, dass sie im Besitz der Wahrheit seien. Sie beteiligen sich deshalb nicht an einer allgemeinen gesellschaftlichen Diskussion, sondern wollen mit einem missionarischen Eifer ihr Glaubenssystem anderen aufoktroyieren. Sie spielen sich hierbei so weit in den Vordergrund, dass diejenigen, die Bedenken hinsichtlich der Allgemeingültigkeit der vorgetragenen Hypothesen anmelden, übertönt werden, wobei sie dazu neigen, komplexe Vorgänge zu simplifizieren (sodass es angeblich auch der „Dümmste“ kapiert)[6].

o  Heilsversprechen: Ausfluss des Glaubenssystems ist das Versprechen einer Erlösung, eines Heilwerdens des Menschen, der aus einer früher bestandenen Einheit mit dem Göttlichen herausgefallen ist und dort hin wieder zurückgeführt werden kann. Hierzu müssen auch Opfer gebracht werden, die Gott oder den Göttern dargeboten werden. Auch die Klima-Gläubigen versprechen eine „Heilung“ der Natur durch den Verzicht der Menschen auf persönlichen Komfort. Sie sollen durch Aufgabe von Konsum, Komfort und Wohlstand – was alles bisher zu einem höheren Energieverbrauch führte - etwas von sich opfern, um hierfür das Heil einer vom Klimawandel geheilten Welt zu erhalten.

o  „Heilige“: Es gibt Personen, die bereits diese Einheit mit dem Göttlichen wiedererlangt haben, die somit bereits „heilig“ geworden sind. Sie stellen Vorbilder dar, denen die Gläubigen folgen sollen. Sie können noch am Leben sein oder auch schon tot, das spielt keine große Rolle. Wenn sie schon gestorben sind, dann befinden sie sich bereits in dieser Einheit mit dem Göttlichen. Diese Heilige gibt es auch in der Klimawandel-Bewegung. Es sind etwa die Protagonisten, die aus wohlhabenden Verhältnissen kommen[7] und eben deshalb, weil sie nicht für ihren täglichen Lebensunterhalt sorgen müssen, genügend Zeit haben, sich hierfür zu engagieren. Greta Thunberg[8] und Lisa Neubauer[9] gelten als solche „Klimaheilige“ der neuen Art, die von ihren Anhängern als solche verehrt werden.

o  „Sünder“: Diejenigen, die gegen die Regeln des Glaubenssystems verstoßen, die den Heilsversprechen keinen Glauben schenken, trennen sich nach Auffassung der Religionen nicht nur von Gott, sondern sie separieren sich auch gegenüber der Gemeinschaft, die diese Regeln vertreten. Diese Übertretungen werden im christlichen Verständnis Sünden genannt. Es gibt entsprechend hierzu in der Klimawandel-Religion so genannte „Klimasünder“, die durch ihre exzessive Lebensweise zur Erderwärmung beitragen: Autofahrer gehören hierzu, die Unternehmen der Schwerindustrie mit ihrem hohen Energieverbrauch, weniger die Fluggesellschaften (Parteifreunde der Grünen z. B. sind bekanntlich Menschen, die sehr häufig mit dem Flugzeug unterwegs sind[10]) und Schifffahrtsredereien.

o  „Ketzer“: Wenn es die guten Vorbilder der Heiligen gibt, dann gibt es auch das Gegenteil. Es sind Menschen, die das aus Lehrsätzen bestehende Glaubenssystem nicht billigen, es kritisieren oder zumindest hinterfragen. In früheren Zeiten waren es die Ketzer, die von der katholischen Kirche wegen ihrer Abweichungen von den Glaubensdogmen verfolgt wurden[11]. Sie mussten sogar mit der Tötung rechnen, wenn sie ihren Ketzereien nicht abschworen[12]. Antagonisten der Klimawandel-Gläubigen sind alle Skeptiker, die die Thesen der Gefahren des Klimawandels infrage stellen. Es wird so getan, als ob eine so genannte wissenschaftliche Mehrheitsmeinung mit der Wahrheitsfindung übereinstimme, obwohl die Mehrheitsentscheidung ein Merkmal in demokratischen Prozessen ist, aber nichts mit einer wissenschaftlichen Arbeit zu tun hat. Wer also anzweifelt, dass das CO2 der Hauptverursacher der Temperaturerhöhung sei, wer anzweifelt, dass die Temperaturerhöhung katastrophale Folgen für die Menschheit hat, wer vielleicht sogar meint, die Temperaturerhöhung hätte für die Menschheit sogar Vorteile, wird als „Klimaleugner“[13] diffamiert, ausgegrenzt und diskreditiert.

o  „Apokalypse“: Fast alle Religionen kennen Endzeitszenarien, bei denen „abgerechnet“ wird. Quelle im Christentum ist hierfür die Offenbarung des Johannes[14], bei der es zu schrecklichen Entwicklungen wie Erdbeben, Kriege, Seuchen oder gar „kosmische Katastrophen“ kommt. Danach erfolgt ein „Gericht über die Lebenden und Toten“. Gerettet werden diejenigen, die die Gebote Gottes befolgt haben. Ähnliche Vorstellungen haben die Klimawandel-Gläubigen, die meinen, dass die Menschheit auf eine „Umweltkatastrophe“ mit einer Massenvernichtung von Menschen zuläuft, wenn nichts unternommen wird[15]. Gerettet werden können nur diejenigen, die die Gebote der Klima-Gläubigen einhalten.

o  Irrationalität: Zu allen Religionen gehört etwas, was der Vernunft widerspricht. Dies wird dann oft als „Geheimnis des Glaubens“ deklariert[16]. Das, was nicht hinterfragt werden darf, was jeder Logik widerspricht, wird einfach zum Glauben erhoben. Hierzu gehören auch alle in den Religionen zu beobachtenden Rituale und Kulthandlungen, die angeblich eine heilbringende Wirkung haben sollen. Die Klimawandel-Gläubigen haben in ihrem Glaubenssystem irrationale Anteile, die darin bestehen, den Bürgern in Deutschland vorzugaukeln, dass sie durch lokale Handlungen das „Weltklima“ retten zu könnten. Wenn in einigen Städten der „Klimanotstand“ ausgerufen wird[17], klingt das schon sehr schräg, wenn einzelne Bürger glauben, sie könnten damit das „Weltklima“ retten, indem sie mit dem Fahrrad statt mit dem Auto zur Arbeit fahren, ist dies völlig irrational, wenn gleichzeitig in China neue Kohlekraftwerke gebaut werden[18].

·        Klima-Fundamentalismus: Unter Fundamentalismus[19] kann man die Unterordnung der Sichtweise auf die Welt, ihre Probleme und mögliche Lösungen, unter nur ein auf bestimmte Dogmen festgelegtes Glaubenssystem verstehen, das über allem anderen steht. Bei dem Klima-Fundamentalismus wird nicht nur der Vorrang zur Lösung des „Klima-Problems“ durch simple, monistische[20] Gedankengänge vorherbestimmt, sondern auch der Vorrang der Lösung dieses Problems vor allen anderen Problemen gesehen[21]. Wenn Kinder in den Schulen oder Menschen in den Kirchen bei den Gottesdiensten frieren sollen, um bei der Beheizung der Räume Energie zu sparen, geht das zu Lasten des Wohlbefindens und des damit verbundenen nachlassenden Lerneifers (wer friert schon gerne beim Lernen) oder Freude an der Religionsausübung. Die fundamentalistischen Klimawandel-Gläubigen ruinieren lieber die Autoindustrie durch immer höhere Umweltauflagen oder Verteuerung des Treibstoffes, um die Klima-Ziele zu erreichen, als dass sie hierbei nachgeben, um das Recht der Menschen auf Arbeit zu respektieren. Wenn die Arbeitnehmer sich in öffentlichen Verkehrsmittel einem höheren Risiko vor Infektionen ausgesetzt sehen, anstatt mit dem Auto zur Arbeit zu fahren, dann sind das notwendige Opfer, die erbracht werden müssen. Wenn durch die Verteuerung der Energiekosten Menschen leiden, weil sie diese nicht mehr aufgrund ihres geringen Einkommens bezahlen können, gilt dies als adäquate Opfer, die erbracht werden müssen[22]. Dies gilt auch für ganze Industriezweige, die sehr energieintensiv arbeiten. Sollten diese aufgrund der zu hohen Kosten ins Ausland abwandern[23], gilt dies als notwendiges Übel in Kauf zu nehmen, um das Klima zu retten. Vom Fundamentalismus zum Fanatismus ist es nicht weit. Die „Klima-Kleber“ fragen nicht nach Nachteilen für die Verkehrsteilnehmer, die durch diese Aktionen verursacht werden. Die „Fridays-for-Future“-Kids radikalisieren sich immer mehr durch gewaltsame Aktionen, halten die Gewalt, die sie gegenüber anderen ausüben, für legitim, um das hehre Ziel der „Klimarettung“ zu erreichen[24]. Der radikale Arm der Klimabewegung ist das Bündnis „Extinction rebellion“[25], das vor Gewaltaktionen – auch wenn sie in ihren offiziellen Verlautbarungen vorgeben, gewaltfrei zu sein - nicht zurückschrecken[26].

·        Klima-Totalitarismus: Ähnlich wie beim Fundamentalismus, bei dem Menschen Opfer bringen sollen, um die „höheren Ziele“ zu erreichen, sollen sich die Menschen einem totalitären System unterordnen, um hierdurch einen eigenen Beitrag zu leisten „zur Rettung der Welt“. Der Totalitarismus ist ein „Ismus“, bei dem der Glaube vorherrscht, dass alle Ideen der Menschen, alle Verhaltensweisen und Organisationsformen unter den Anspruch gestellt werden, sich einer generellen „Gleichschaltung“ der Gedanken, Worte und Taten unterzuordnen. Die Klimawandel-Gläubigen vertreten einen solchen totalitären Anspruch, den sie durch eine rigide Gesetzgebung durchsetzen wollen. Der „Gleichschritt“ aller Menschen, ihre Uniformierung soll das angeblich „egoistische“ Verhalten der Menschen verhindern oder zumindest behindern. Wer bei der Verwirklichung der so genannten „Klimaziele“ (Reduktion des Kohlendioxids) nicht mitmacht, soll bestraft oder zumindest diskreditiert werden als „Klimasünder“[27]. Wer es wagt, die Folgen des Klimawandels zu hinterfragen und die Schlussfolgerungen einer auf eine Totalität angelegte gesellschaftliche Transformation in Form einer „Klimadiktatur“ zu prognostizieren, wird gleich „in die rechte Ecke“ gestellt[28]. Diese Methode wurde bereits mit ähnlichem Muster in der Corona-Krise betrieben, indem Kritiker der Regierungsmaßnahmen in ähnlicher Weise behandelt wurden. Die drohende „Klima-Diktatur“ wäre nur machbar, wenn die Menschen in einen diffusen Zustand der Angst versetzt werden[29] und die „Retter“ mit staatlicher Unterstützung unter Inkaufnahme von Einschränkungen der Freiheitsrechte ihr Unwesen treiben können. Dass z. B. Ausgangsbeschränkungen funktionieren, hatte sich bereits während der Corona-Krise gezeigt, warum sollten sie nicht irgendwann verhängt werden, um Energie durch umherfahrende Autos zu sparen? Warum nicht gesetzlich verbieten, dass die Raumtemperatur aus Klimaschutzgründen nicht über 18 Grad Celsius betragen darf? Den Ordnungsämtern würde dann die Aufgabe übertragen, die Raumtemperaturen der Mieter und Hausbesitzer zu kontrollieren. Und die Industrie würde sehr schnell – die Aufträge würden aus der Staatskasse finanziert - mitmachen Geräte zu erfinden, die die Überwachung auf dem elektronischen Wege vornehmen, so dass die Mitarbeiter in den Ordnungsämtern nur noch an den Monitoren sitzen brauchten, um dies auf den Bildschirmen zu kontrollieren. Außerdem ließe sich aus den Übertretungen der Vorschriften auf wundersame Weise durch Ordnungsgelder die Kassen der Kommunen wieder füllen. Der Phantasie wären hier keine Grenzen gesetzt. Und die Medien? Sie haben ja schon Übung aus Corona-Zeiten, die Ungeimpften zu verunglimpfen und als Sozialschädlinge zu diffamieren. An die Stelle dieser könnten dann die „Klimaschädlinge“ treten, die auf ähnliche Weise behandelt würden.  

·        Wir haben ein Kälte- und kein Wärmeproblem: Sieht man sich sie Erdkugel an, so fällt die Asymmetrie auf, dass sich auf der Nordhalbkugel mehr Landmassen befinden (39 %[30]) als auf der Südhalbkugel (19 %[31]). Diese Landmassen befinden sich hauptsächlich in den gemäßigten Zonen oder in den Polarregionen und erwärmen sich zwar schnell in den Sommermonaten, kühlen aber dann in den Wintermonaten massiv ab, weil der ausgleichende Effekt des Meeres abnimmt, je zentraler die Regionen sind, in denen sich Menschen befinden. Weite Teile des asiatischen Kontinents liegen deshalb in Klimaregionen, die eher von Kälte als von Wärme dominiert werden. Das liegt vor allem daran, dass sie relativ nahe dem Nordpol liegen, wo kalte Luftmassen dominieren, die dann vor allem in den Wintermonaten das Wetter beeinflussen. In Russland östlich des Urals herrscht i.d.R. 8 Monate Winter, die Temperaturen liegen oft auch tagsüber im Minusbereich. Die Stadt Irkutsk, die immerhin auf dem 52. Breitengrad liegt (wie Berlin), hat Wintertemperaturen von -30 Grad Celsius[32]. Wenn man auf dem asiatischen Kontinent in südlichere Regionen kommt, wie z. B. China, dann nimmt zwar die Sonneneinstrahlung zu, aber durch die zunehmende Höhe (Himalaya-Gebirge) werden diese Vorteile wieder eliminiert. Immerhin liegt China im Durchschnitt 1.840 m NN. Dadurch ist das Klima etwa dem Deutschlands vergleichbar mit einer Durchschnittstemperatur von 9,2 °C (1985) bzw. 11,0 °C (2021)[33]. Kanada, das nördlichste Land des amerikanischen Kontinents liegt zum großen Teil in Polarregionen mit Eiswüsten, in denen auch Minustemperauren von bis zu -50°C herrschen. Die Sommer sind kürzer und die Winter länger als in Deutschland. In allen diesen Regionen können die Menschen nicht ohne eine künstliche Wärmequelle existieren. Eine weltweite Studie – veröffentlicht in der Fachzeitschrift „Lancet“ –, bei der 74 Mio. Sterbefälle an 384 Orten und 13 verschiedenen Regionen untersucht wurden, ergab, dass nur 0,5 % der Todesfälle auf Hitze zurückzuführen waren, aber 7 % auf Kälte[34]. Vielleicht könnte der Klimawandel diesen Ländern sogar helfen, dass die Winter nicht mehr so streng werden und sich die Lebensbedingungen für die Menschen sogar verbessern. Warum sollten diese Länder sich der Klimahysterie anschließen? Russland hat wahrscheinlich wegen der o.g. klimatischen Benachteiligungen nur einen kleinen Beitrag zur Reduktion der Treibhausgase zugesichert[35].

 

Können wir die „Klima-Diktatur“ noch aufhalten? Ja, wir haben dazugelernt, wie eine Gesellschaft, die sich für freiheitsliebend und liberal denkend verstand und niemals mehr auf totalitäre Führer nach den Erfahrungen unter Hitler oder Honecker hereinfallen wollte (und die es doch zum großen Teil zugelassen hat), sich gegen eine „Corona-Diktatur“ wehren kann. Die allgemeine Impfpflicht wurde abgewehrt und die zunehmende Skepsis gegenüber einem bevormundenden Staat hat zugenommen und damit auch der Widerstand. Aus diesen Erfahrungen sollten wir lernen und wachsam sein.

 

© beim Verfasser    



[2] Nur 3 % des Ausstoßes von Kohlendioxid ist menschengemacht, der Rest hat ganz natürliche Ursachen; https://www.focus.de/wissen/klima/die-zehn-thesen-der-klimaskeptiker-diskussion_id_2184017.html. Deutschland stößt nur 1, 82 % des weltweit emittierten Kohlendioxids aus. Der größte Emittent ist China (30,9 %), gefolgt von den USA (13 %) und Indien (7,3%); https://de.statista.com/statistik/daten/studie/179260/umfrage/die-zehn-groessten-c02-emittenten-weltweit. Nur 0,0546 % des weltweit ausgestoßenen Kohlendioxids (natürliche und menschengemachte Emissionen zusammen gerechnet) gehen auf das Konto Deutschlands.

[3] Es wird bei diesem Szenario übersehen, dass es multifaktorielle Zusammenhänge gibt, sodass man mit der Fokussierung auf nur das Kohlendioxid als einzige Ursache als entscheidender Faktor der komplexen Vorgänge in der Atmosphäre nicht gerecht wird. Auch auf der Wirkungsseite wird dem Effekt des „global Greening“ als eine Folge des erhöhten Kohlendioxidgehaltes in der Luft zu wenig Bedeutung beigemessen, beim dem sich dadurch die Vegetationszonen verschieben und mehr Pflanzenwachstum ermöglicht wird; https://www.piqd.de/klimawandel/ergrunt-die-erde-durch-co2-dungung-oder-doch-nicht. Erhöhtes Pflanzenwachstum bewirkt nicht nur eine erhöhte allgemeine Fruchtbarkeit der Erde, sondern auch eine erhöhe Absorbierung von CO2 aus der Luft.  

[4] Die bisherigen Klimawandelszenarien waren nur dann katastrophal, wenn es zu Eiszeiten kam, was zu einem massenhaften Aussterben geführt hat. So genannte Warmphasen in der Erdgeschichte führten dagegen zu einer üppigen Vegetation mit einer Vergrößerung  der Lebensformen in der Pflanzenwelt (Riesenbäume) und auch im Tierreich (z. B. Dinosaurier, riesig große Libellen); zu 80 % in der Erdgeschichte war die Erde frei von Schnee und Eis (https://www.tagesspiegel.de/wissen/auf-der-erde-war-es-meist-eher-heiss-als-kalt-3853552.html), was dem Leben keinen Abbruch getan hat – im Gegenteil.

[5] Der Missionseifer der Weißen, die den Naturvölkern den christlichen Glauben aufzwangen, hat leider rassistische Züge: https://hpd.de/artikel/warum-christliche-missionierung-rassistisch-18216

[7] Die Klimabewegung wird vorwiegend von Personen betrieben, die aus der Elite kommen und die ihren persönlichen Lebensstil nicht ändern wollen – der Klimazar und Millionär John Kerry reiste mit einem Privatjet 2019 zu einer Klimakonferenz an und hatte hierbei keinerlei Skrupel – wobei sie nur den unteren Schichten verbieten wollen, ihren eigenen Lebensstandard zu erreichen, indem diese auf Konsum und Komfort verzichten, aber nicht im Traum selbst daran denken, dies selbst zu tun. https://www.freiewelt.net/blog/beim-klimaaktivismus-geht-es-nicht-um-den-planeten-es-geht-um-die-langeweile-der-bourgeoisie-100920/  

[10] Von den im Bundestag vertretenen Parteien sind es die Abgeordneten der Grünen, die am meisten mit dem Flugzeug unterwegs sind: https://www.focus.de/politik/deutschland/doppelmoral-beim-fliegen-liste-zeigt-beim-reisen-sind-die-gruenen-politiker-die-schlimmsten-umweltsuender_id_11016930.html

[11] Zu diesen gehörten z. B. die Katharer, Albigenser. Die Inquisition diente der „Reinhaltung“ der katholischen Lehre; https://www.lernhelfer.de/schuelerlexikon/geschichte/artikel/ketzer-im-mittelalter-und-die-inquisition

[12] Man geht von ca. 10 Mio. Getöteten aus: https://kirchenopfer.de/inquisition/

[13] Als „Klimaleugner“ gelten die Anhänger der Wertunion, der AfD und Forscher des unabhängigen Forschungsinstituts EIKE (https://eike-klima-energie.eu/): https://www.swr.de/swr2/wissen/szene-der-klimaleugner-100.html

[15] Vorausgesagt werden Wetterextreme („Hitzetote“), Naturkatastrophen (Überschwemmungen, Stürme, Erdrutsche, Starkregen, Dürren); https://www.oxfam.de/system/files/oxfam-katastrophen-klimawandel2015-factsheet.pdf

[18] Prof. Gerd Ganteför weist darauf hin, dass lokale Maßnahmen völlig sinnlos sind, sondern dass nur ein globales Agieren eine Änderung bringen kann. Deutschland könne allenfalls durch Export guter Ideen und technisch ausgereifter Produkte etwas erreichen. https://www.youtube.com/watch?v=ReUI7CWm8R4. Eine rationale Begründung für das Fahrradfahren wäre es, wenn jemand dadurch – zusätzliche Bewegung – etwas für seine Gesundheit oder auch Lebensfreude (https://perikles.tv/philosophie-und-religion/1428-eine-kleine-philosophie-des-radfahrens) tut.

[20] Monistisch: nur eine Ursache führt monokausal zu einer bestimmten Wirkung; hier das Kohlendioxid erhöht die Temperatur, also muss das Kohlendioxid in der Atmosphäre gesenkt werden.

[21] Prof. Gerd Ganteför weist zu Recht darauf hin, dass die „Maßnahmen zum Klimaschutz“ nur das 13. Ziel von 17 Zielen für „nachhaltige Entwicklung“ ist (Klimabewegung – Wissenschaft oder Ideologie 46. Min. https://www.youtube.com/watch?v=ReUI7CWm8R4) , die in der Agenda 2030 von der UN festgeschrieben worden sind (https://www.myclimate.org/de/informieren/faq/faq-detail/was-sind-die-ziele-nachhaltiger-entwicklung-sdgs/).

[22] Menschenverachtend war der Kommentar von Detlef Flintz im Oktober 2021 in den Tagesthemen, indem er sagte: „Es ist da, der Preisschock – gut so.“ Man solle froh sein, gezwungen zu werden auf mehr Windkraft und Sonnenenergie zu setzen; https://www.rnd.de/politik/gut-so-tagesthemen-kommentar-zu-hohen-energiekosten-sorgt-fuer-hitzige-diskussionen-6E2C66OAPFFFJKCVLDMB6KV7NA.html

[23] Viele Industriezweige überlegen die Verlegung der Produktion in die USA, weil dort die Energiepreise billiger sind; https://www.telepolis.de/features/DIHK-Umfrage-Hohe-Energiepreise-treiben-Industrie-ins-Ausland-7346237.html

[24] Luisa Neubauer hielt in der Talkrunde bei Anne Will das Überschreiten der Absperrung der Abrisskante für legitim, obwohl sich die Aktivisten, die versucht hatten, die Räumung des Geländes am 14.01.2023 von Lützerath durch Gewaltaktionen (Pyrotechnik, Steine, Molotowcocktails) zu verhindern, dadurch selbst in Gefahr brachten. Wörtlich sagte sie: „Das war nicht legal, aber in den Augen der Demonstranten legitim“. https://www.faz.net/aktuell/feuilleton/medien/anne-will-in-der-tv-kritik-luisa-neubauer-zu-raeumung-von-luetzerath-18604867.html

[26] Die Blockade von Nahverkehrszügen führte zu Behinderungen der Pendler im Berufsverkehr( (https://www.youtube.com/watch?v=IddkXhEM3kU), Sachbeschädigungen sind an der Tagesordnung, andere Blockaden behindern den Verkehr, wobei auch Unfälle in Kauf genommen werden (https://www.youtube.com/watch?v=FsCsj6UffAA), Hausbesetzungen gehören als angeblich „gewaltfrei“ Aktionen dazu https://www.youtube.com/watch?v=OF9ESlbpHlc.

[29] Michael Grandt hat in seinem Buch „Kommt die Klima-Diktatur?“ (https://www.amazon.de/Kommt-die-Klima-Diktatur-faktenreiche-Klimawahns-dp-3864458773/dp/3864458773/ref=dp_ob_title_bk) die Hintergründe der Klimahysterie und ihre Gewinner – folge der Spur des Geldes – entlarvt und warnt vor einer solchen Entwicklung, https://www.inkultura-online.de/klimadiktatur.html.

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